Zum Saisonausklang am kommenden Samstag will Zweitligist TV Beyeröhde seine Heimbilanz nochmals verbessern. Gegen die FSG Mainz 05/Budenheim soll es der 8. Erfolg in Folge werden, und die Handballgirls sind nach der Niederlage in Gröbenzell vor 14 Tagen besonders heiß darauf, vor eigenem Publikum ein letztes Mal ein Feuerwerk abzubrennen.

Mit dem 28:27 (16:18)-Sieg im Freundschaftsspiel gegen die Nationalmannschaft Südkoreas ist dem TV Beyeröhde am Dienstagabend die Revanche für die 28:32-Niederlage im vergangenen September gelungen. Die Asiatinnen, die sich auf einer zweiwöchigen Europatour befinden, um sich auf die im Dezember stattfindenden Asienmeisterschaften vorbereiten, hatten die Wuppertalerinnen erneut um ein Spiel in der Buschenburg gebeten. „Wir spielen gegen Teams mit unterschiedlichen Spielformen. Das ist wichtig für unsere Vorbereitung. Wuppertal passt mit seiner Spielart dabei sehr gut in das Programm, das unser Trainerteam fordert“, erklärte Südkoreas Team-Manager Gun Soon, warum man erneut zum TVB (übernachtet wurde in Mettmann) gekommen war.

Zum letzten Mal in dieser Saison muss Zweitligist TV Beyeröhde an diesem Wochenende auswärts antreten. Es geht Richtung München, genauer gesagt zum HCD Gröbenzell, im Nordwesten der bayrischen Landeshauptsadt gelegen.

„Wir hätten noch sechs Stunden spielen können und die Partie wohl nicht gedreht“, sagte Martin Schwarzwald, Trainer des von Handball-Zweitligist TV Beyeröhde nach der 23:30 (9:13)-Niederlage beim Tabellen-Letzten HCD Gröbenzell. Das letzte Auswärtsspiel der Saison hatte er sich deutlich anders vorgestellt. „Leider war das auch in der Höhe völlig verdient“, gestand der Übungsleiter ein und bescheinigte dem Gegner eine höhere emotionale Stärke und Präsenz als seinen Damen.

Besser als die Beyeröhder Handballgirls kann man den Zeitpunkt für den ersten Auswärtssieg der Rückrunde wohl kaum abstimmen. Mit dem 36:23 (16:11) bei der HSG Hannover-Badenstedt machten die Damen des 2.-Bundesligisten TV Beyeröhde ihrem Trainer Martin Schwarzwald Stunden vor seinem 32. Geburtstag wohl das schönste Geschenk, das der handballverrückte Coach sich hätte wünschen können.