Mit dem 41:35 über den Aufsteiger Werder Bremen im Hinspiel begann die Erfolgsserie des TV Beyeröhde nach dem total verpatzten Start. Seitdem kletterte man in der Tabelle bis auf Platz drei und gab lediglich fünf Punkte ab. Gute Erinnerungen also an die grün-weißen Norddeutschen, gegen die der TVB am Samstag (18:30 Uhr) in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle zum Rückspiel antreten muss. 41 Tore, von denen je acht auf Mandy Münch und Melina Fabisch entfielen (eins erzielte übrigens die damalige Kreisläuferin und heutige Trainerin Sabine Nückel) , haben die Beyeröhderinnen auch seitdem nicht mehr geworfen, aber auch nur noch gegen Lintfort so viele Gegentreffer hinnehmen müssen.

An Abwehrarbeit und Konzentration in der Deckung wurde seitdem hart gearbeitet, und im Angriff inzwischen mit 683 Toren die mit Abstand meisten der Liga erzielt. Eine erneute Torflut auf beiden Seiten ist aber am Samstag nicht zu erwarten. „"Werder ist sehr heimstark und hat sich als guter Aufsteiger bisher recht erfolgreich gegen den Abstieg gewehrt“", weiß TVB-Abteilungsleiter Stefan Müller. „"Das wird auf alle Fälle eine sehr harte Nuss für uns."“
Bis auf die sich langsam von ihrem Kreuzbandriss erholende Torjägerin Marieke Köhler hat Sabine Nückel alles an Bord und will ihre brillante Auswärtsserie (lediglich das Spiel beim Spitzenreiter Bensheim-Auerbach ging in ihrer Amtszeit verloren) natürlich fortsetzen. Fortsetzen möchte der TVB auch die Zusammenarbeit mit den Spielerinnen, von denen bisher lediglich der Abschied von Sandra Münch (zum HSV Gräfrath) feststeht. „"Wir werden in Kürze unsere Kaderplanung für die Saison 2017/2018 bekannt geben“", verspricht Stefan Müller.

Friedemann Bräuer (WestdeutscheZeitung)