Handball-Zweitligist TVB Wuppertal stehen schwere Zeiten bevor. Vom erhofften zweiten Saisonsieg waren die Handballerinnen von der Beyeröhde am Samstag im Heimspiel gegen den TuS Lintfort meilenweit entfernt, verloren klar mit 20:29. Vage Hoffnung, dass die Mannschaft nach dem überraschenden Rücktritt von Trainer Dominik Schlechter einen neuen Impuls würde setzen können, wurden enttäuscht.

Martin Centini, Vater von Torfrau Dana Centini, der die Mannschaft an der Linie interimsweise coachte, musste mit ansehen, dass das Team gegen freilich starke Gäste vor der Pause eine desolate Leistung auf die Platte brachte. Vorne bissen Michelle Stefes & Co auf Granit, vergaben dazu einige gute Chancen, hinten funktionierte es auch nicht wie gewünscht, so dass die Gastgeberinnen zur Pause bereits hoffnungslos mit 7:15 zurücklagen. Immerhin zeigten sie nach dem Wechsel Moral, kämpften sich zwischenzeitlich bis auf fünf Tore heran, kamen aber für Punkte nie mehr infrage. Beste Schützin war Nele Kürten, die zwei ihrer fünf Treffer vom Siebenmeterpunkt erzielte, nachdem von dort zuvor Michelle Stefes und Lea Flohr Fehlversuche gehabt hatten. Auf der anderen Seite entschärfte die zwischenzeitlich eingewechselte TVB-Torfrau Julie Baerthel zwei Strafwürfe, sorgte, als sie am Ende für Dana Centini zwischen die Pfosten rückte, noch mit zwei schönen Expresspässen auf die durchstartende Mona Bratzke zumindest für sehenswerte Aktionen.

Bis zum nächsten Spiel gegen Nord Harrislee am 11. Dezember haben die Handballgirls nun etwas Zeit, sich zu sortieren. Eventuell kann dann auch wieder Nika Matavs mitwirken, die am Samstag weiter verletzungsbedingt fehlte.

(Westdeutsche Zeitung) 

 

 

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