Spielberichte

Den verdienten Lohn ihrer unbändigen Moral und Aufholjagd bekamen die mit ausgedünntem Kader angetretenen Handballgirls des TVB Wuppertal bei der 28:29 (9:13)-Niederlage des TVB Wuppertal gegen ESV Regensburg nicht.

Die Begegnung gegen die favorisierten Aufsteigerinnen, die aufgrund des Jugend-Ländervergleichs, den der TVB Wuppertal gemeinsam mit dem Handballverband Niederrhein in der Halle Süd organisierte, und deshalb auch die Begegnung gegen Regensburg dorthin verlegte, entwickelte sich am Ende zu einem Krimi ohne ein Happy End.

Mit einem respektablen Auftritt bei der 24:27 (13:14)-Niederlage beim Liga-Favoriten VfL Waiblingen haben die Handballerinnen des TVB Wuppertal am Samstagabend gezeigt, dass sie weit davon entfernt sind, sich frühzeitig abzuschreiben. Der Spitzenreiter der  2.Bundesliga  tat gegen den Vorletzten vielleicht nicht mehr als nötig, dennoch spricht es für die Moral der Mannschaft von Dominik Schlechter, dass sie die Gastgeberinnen nicht in Spiellaune kommen ließ.

Zweitligist TVB Wuppertal hat im Kellerduell den TV Aldekerk mit 30:27 (15:12) bezwungen und damit, vor allem für die Psyche einen enorm wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Eine überragende Co-Kapitänin Michelle Stefes drückte dabei dem Spiel des TVB ihren Stempel auf, führte klug Regie und erzielte überdies noch zehn Treffer, davon sechs vom Siebenmeterpunkt. Aber auch Nika Matavš mit 7 Feldtoren und Torfrau Dana Centini präsentierten sich in großer Form und trugen entscheidend zum ersten Sieg der Handballgirls in der noch jungen Saison bei.

Handball-Zweitligist TVB Wuppertal hat auch sein fünftes Saisonspiel verloren. Beim haushohen Favoriten Füchse Berlin unterlagen die Wuppertalerinnen am Samstagabend mit 24:30 (11:15). „Wir waren hier nicht sechs Tore schlechter als ein starkes Berlin“, sagte Trainer Dominik Schlechter nach der Partie. Sein Team habe auf jeden Fall eine Reaktion auf die schwache Leistung beim letzten Spiel vor der Herbstpause vor drei Wochen in Solingen gezeigt. Berlin bleibt mit jetzt 8:2 Punkten oben dran.

Gegen Erstliga-Absteiger Kurpfalz Bären Ketsch unterliegen die Wuppertaler Handballerinnen nach starker kämpferischer Leistung etwas unglücklich mit 21:22 (10:12).

Auch nach drei Spielen bleiben die Handballerinnen in der neuen Saison der 2. Handball-Bundesliga noch ohne Punkt. Im Heimspiel gegen den hoch gewetteten Erstliga-Absteiger Kurpfalzbären Ketsch waren die Wuppertalerinnen am Samstagabend aber ganz nah dran, etwas Zählbares mitzunehmen. Nachdem die ersten beiden Partien jeweils mit 23:25 verloren gegangen waren, stand es diesmal nach 60 Minuten 21:22.

Auch im ersten Auswärtsspiel gab es für die Handballerinnen des TVB Wuppertal keine Punkte. Beim 23:25 (11:15) gegen Bundesliga-Absteiger FSV Mainz 05 lag das Team von Dominik Schlechter, wie schon gegen Nürtingen immer wieder in Schlagweite, verpasste es in den entscheidenden Situationen jedoch, die Gastgeberinnen ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Die Zweitliga-Handballerinnen des TVB Wuppertal haben ihr erstes Saisonspiel gegen die TG Nürtingen mit 23:25 (10:14) verloren.

Es war schon ein wenig ein Spiegelbild der ersten Partien der Vorsaison. Die Handballgirls spielten mit großem Einsatz, der jedoch in Folge technischer und taktischer Fehler unbelohnt blieb.

Eine Woche vor dem Saisonstart gegen Nürtingen muss der TVB Wuppertal eine bittere Pille schlucken. Bei Zweitliga-Absteiger SG 09 Kirchhof unterliegt das Team von Trainer Dominik Schlechter in der ersten Runde des DHB-Pokals mit 22:25 (11:11) und erhält damit einen gehörigen Dämpfer vor dem Saisonstart gegen die TG Nürtingen.

Beim überraschenden 26:25 (11:11) gegen die „Werkselfen“ feiert der TVB Wuppertal nicht nur in sportlicher Hinsicht eine durchweg gelungene Saisoneröffnung. Viele Handballfans wollten den „neuen“ TVB-Wuppertal am gestrigen Mittwoch gegen das Erstliga-Team des TSV Bayer 04 Leverkusen sehen, und schnell war die Corona-bedingt reduzierte Zuschauerkapazität ausgereizt. Tolle Stimmung bereits bei der Vorstellung des aktuellen Kaders und die gute Laune sollte während der 2 x 30 Minuten anhalten, denn die Partie war keineswegs einseitig. 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok